
LAWRENCE "LARRY" STEPHEN PORTER
| Piano
* 1. 9. 1951 Cleveland, Ohio Larry Porter hatte vom sechsten Lebensjahr an Klavierunterricht. Er studierte an der Eastman School of Music in Rochester und am Berklee College in Boston, wo er 1971 mit Tom van der Geld die Gruppe Children at Play gründete. Von 1973 bis 1976 lebte er in München, spielte u. a. mit Bobby Jones, Sal Nistico, Leszek Zadlo, Volker Kriegel, Kai Winding, Mel Lewis und Günther Lenz. Nach einer Studien reise durch Asien arbeitete Porter 1977 bis 1980 in New York sowohl als Jazzpianist als auch mit indischen Musikern oder als Begleiter von Tänzern. Ab 1981 lebte er wieder in München und kooperierte mit Frank St. Peter, Airto Moreira, Albert Mangelsdorff, Heinz Sauer und Sal Nistico. Mit Thad Jones gab Larry Porter 1983/84 in Spanien eine Reihe von Seminaren; ab 1984 leitete er zusammen mit Allan Praskin ein Quartett, das sich mit den beiden Alben «First Date» (1984, Barcelona) und «Acoustic Music» (1985, Bremen) sowie dem erst 1994 veröffentlichten «Sonnet For Sal» (mit Sal Nistico, Marc Abrams und Paolo Pellegatti) mit Rundfunkaufnahmen von 1988. Von 1986 bis 1988 auf vielen Tourneen mit Chet Baker, von 1988 bis 1992 mit dem Art Farmer Quintett, 1991/92 mit Archie Shepp und bis zu seiner Rückkehr 1994 nach New York auch immer wieder in Gruppen um Marty Cook. Daneben gab es seit Mitte der achtziger Jahre auch einzelne Projekte mit Marvin Hannibal Peterson, Heinz Sauer, Benny Bailey, Leo Wright, Al Cohn, Mark Murphy, Jay Clayton, Monty Waters und Rachel Gould. Larry Porter, der auch ein Streichquartett (1989) und eine Ballettmusik (1991, New York) komponiert hat und für sein Werk «Vergänglichkeit» nach Hermann Hesse für Chor und Jazztrio 1990 in Köln mit dem ersten Preis für Chorkomposition ausgezeichnet worden ist, erhielt 1992 den Jazzpreis der Stadt München. Spielte bei uns mit Allan Praskin (as), Jim Pepper (ts), Marc Abrams (b) und Paolo Pellegatti (dr) |
Copyright © 2001 (J.Plank für den Jazzclub Life, Salzburg)