Kann ein Akkordeon Swingen?
Aber klar doch. Sehr sogar
Klaus Paier betrachtet es als besondere Herausforderung,
"sich hierzulande mit Jazz und Tango gegen die Übermacht des volkstümlichen
Akkordeonspiels zu stellen". Auf der Basis einer ausgefeilten Instrumentaltechnik ist
es ihm gelungen, eine emotional berührende Musiksprache zu entwickeln, die jazzgerecht
phrasierte, swingende Improvisationen genauso umfaßt wie melancholisch angehauchte
Tangoklänge. Seine beiden Begleiter gehen in ihren Beiträgen weit über die dienende
Rolle von Rhythmusknechten hinaus: die Drei haben ein Zusammenspiel von
kammermusikalisch dichter Interaktion entwickelt. Und schließlich: den Musikern macht ihr
Spiel mindestens so viel Freude wie dem Zuhörer. Das Repertoire umfaßt neben
Eigenkompositionen auch Kompositionen von A. Piazzolla und Jazz-Standards.
Klaus Paier studierte am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt (Klassik und Jazz).
1993 gründete er sein Accordion Project, mit dem er 1994, 1995 und 1996
1. Preisträger beim internationalen Wettbewerb in Castelfidardo (Italien) wurde. Er
spielte zahlreiche Konzerte in verschiedenen Formationen in Österreich, Deutschland und
Italien.
Stefan Gfrerer studierte an der Musikhochschule in Graz. Er spielte u.a. mit Enrico
Rava, Lee Harper,
Harald
Neuwirth,
Erich Bachträgl
und Erich Kleinschuster.
Roman Werni studierte ebenfalls am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt. Er
spielte u.a mit dem Kärntner Symphonie Orchester, Ensemble Creativ und am Klagenfurter
Stadttheater. Weiters spielte er bei diversen Studioproduktionen und in verschiedenen
Jazzformationen. |