Heinz v. Hermann
hat den größten
Teil seines Musikerlebens im Ausland (Deutschland, Frankreich, Holland, Spanien, Marokko,
Libyen, Italien) zugebracht und durch diese jahrzehntelangen Kontakte ist es möglich
geworden, diese außergewöhnliche Band europäischer Topmusiker zusammenzustellen.
Dieses Quintett kommt auf Grund der vielen Verpflichtungen der beteiligten Musiker
naturgemäß eher selten zusammen. Bei diesen Super-Profis hat das musikalisch natürlich
Überhaupt keine negativen Auswirkungen, vielmehr führt es zu einer noch viel größeren
Spielfreude bei den seltenen Gelegenheiten, wo es gelingt, diese Band zusammenzubringen!
Andy, Heinz und Bruno kennen sich seit vielen Jahren von gemeinsamen Tourneen mit der
Peter Herbolzheimer RCB und bestimmt ebensovielen Studioaufnahmen und Fernsehauftritten,
waren aber in kleineren Formationen zusammen bisher seltener zu hören.
Die Idee dieser Band entstand 1996 und damals wurde eine zwar kleine, aber recht
erfolgreiche Tournee durch Österreich durchgeführt, die aber allen Beteiligten so viel
Spaß gemacht hat, daß von allen spontan entschieden wurde, mit dieser Band
weiterzumachen. Inzwischen wurde 1997 und 1998 eine Tour mit rund 14 Konzerten und
mehreren Workshops, davon einige Konzerte mit Rundfunkmitschnitten äußerst erfolgreich
absolviert. Die CD von einer Aufnahme des SDR ist im März 1998 bei Mons-records
erschienen.
Die Arrangements und Kompositionen stammen zum größten Teil von Heinz v. Hermann. Einige
Titel sind auch schon bei Peter Herbolzheimer gespielt und aufgenommen wurden. Dazu kommen
Standards in völlig neuen und interessanten Arrangements und natürlich auch die
Beiträge der anderen Musiker. So bewegt sich das Repertoire in bester Jazztradition, die
stilistische Bandbreite reicht von "Rhythm & Blues" über "Bebop"
bis hin zu "Latin Music" und "Funk und Groove".
Andy Haderer spielt nicht nur Trompete und Flügelhorn sondern auch Culohorn und
Basstrompete bzw. Ventilposaune, Heinz v. Hermann kommt mit Tenor-, Sopran- und
Baritonsax, Flöte, Alt- und BambusflÖte. Das ergibt die Möglichkeit verschiedenster
Kombinationen und dadurch verfügt diese Band über eine ungewöhnliche Vielfalt an
"Natural Sounds". Da diese Klangfarben ohne elektronische Hilfsmittel, sondern
nur mit instrumentalen und musikalischen Mitteln erzeugt werden, werden diese nie
langweilig sondern vergrößern das Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten. Dieser Reichtum
an "sounds" und "rhythms" ermöglicht ein abwechslungsreiches,
interessantes Programm ohne die Eigenständigkeit und unverwechselbare Stilistik dieses
Quintetts zu verwässern!
Neben diesem ungewöhnlichen hohen Niveau der Musik besticht dieses Quintett durch die
Spielfreude und den Humor jedes einzelnen Musikers und so war auch jedes der bisher
gespielten Konzerte ein voller Erfolg, an den Veranstalter, Publikum, Musikerkollegen und
natürlich die Band selbst gerne zurück denken.
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www.jazzahead.com |